Ironman Neuseeland: Champions kehren zurück
Nicht weniger als die Verteidigung ihrer Titel haben sich Gina Crawford und Cameron Brown für den Ironman im heimischen Taupo auf die Fahnen geschrieben. Wenn Anfang März der Startschuss zum 26. Ironman Neuseeland fällt, sollte sich die Konkurrenz warm anziehen.
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Mit seinem neunten Sieg in ein und demselben Rennen könnte Cameron Brown am 6. März einen Rekord für die Ewigkeit aufstellen. Und die Zeichen dafür stehen nicht schlecht, denn der 37-Jährige scheint seine langwierige Wadenverletzung aus der Vorsaison endgültig auskuriert zu haben. "Im vergangenen Jahr habe ich in Taupo einen neuen Streckenrekord aufgestellt, bin den Marathon so schnell gelaufen wie noch nie zuvor", erinnert sich Brown an seinen achten Triumph. Die Trainingsergebnisse motivieren ihn offenbar zusätzlich: "Ich verbessere mich selbst mit 37 Jahren noch immer, das ist aufregend und spornt mich wahnsinnig an, hier vor den Augen meiner Familie und Freunde einen gelungenen Saisonstart hinzulegen."
Crawford: "So stark wie noch nie"
Den hat Gina Crawford schon hinter sich: Vor knapp zwei Wochen wiederholte die 29-Jährige bei der Challenge Wanaka überlegen ihren Vorjahressieg. Dabei musste auch sie im vergangenen Jahr lange pausieren, nachdem Ärzte bei ihr einen angeborenen, offenbar aber ungefährlichen, Herzfehler entdeckt hatten. Kurz nach ihrem Comeback sorgte eine Knöchelverletzung für den nächsten Rückschlag. Mittlerweile scheint Crawford aber wieder auf dem Weg zur Bestform. "Mein Training läuft hervorragend, ich fühle mich großartig und meine Ergebnisse zeigen, dass ich so stark bin, wie noch nie", so Crawford mit Blick auf ihren Saisonhöhepunkt am 6. März.
In den kommenden Tagen wollen die Organisatoren bekanntgeben, wer die beiden Topfavoriten bei einem der ältesten Ironmanrennen der Welt in fünf Wochen herausfordern wird. Jan Sägert
Weitere Informationen zum Thema Website Ironman Neuseeland
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