Rekorde: Wellington und Carfrae setzen Maßstäbe
Mirinda Carfrae
Die Rekordbücher des Ironman Hawaii sind nach der 33. Auflage des wichtigsten Triathlonrennens der Welt um einige Einträge reicher. Über allem thront die neue Bestmarke von Chrissie Wellington - einen anderen Rekord musste die Britin allerdings schon nach einem Jahr abgeben.
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Nur zwölf Monate hielt Wellingtons Marathonbestmarke. Die Australierin Mirinda Carfrae war auf der Laufstrecke nicht nur ästhetisch ein Klasse für sich - sie lief in 2:56:51 Stunden auch noch schneller als es in der Hitze Hawaiis je einer Frau gelungen ist. Nur sieben Männern musste die 28-jährige 70.3-Weltmeisterin von 2007 den Vortritt lassen.
Aber auch Chrissie Wellington, die Paula Newby-Fraser mit der Zeit von 8:54:02 Stunden ihren 17 Jahre alten Streckenrekord abjagte, sicherte sich mit ihrem Marathon von 3:03:05 noch einen Platz in der Top-Ten-Liste der schnellsten Marathonläuferinnen auf Hawaii. Zudem verewigte sich die nun dreifache Siegerin auch in der Bestenliste der Radzeiten. Hier rangiert sie mit 4:52:06 Stunden auf Platz sechs - dreieinhalb Minuten fehlten ihr zum Rekordsplit von Newby-Fraser.
Lieto kratzt an Stadlers Thron
Bei den Männern gelang drei Athleten der Sprung in die Bestenlisten. Die beiden US-Amerikaner John Flanagan und Andy Potts reihten sich in der Schar der schnellsten Schwimmer nach starken 47:42 Minuten (Flanagan) und 47:45 Minuten (Potts) auf den Rängen acht und neun des Tableaus ein. Der knapp geschlagene Chris Lieto wurde für seine mutige, 4:25:10 Stunden dauernde, Flucht mit einem Eintrag in die Top-Ten der schnellsten Radfahrer belohnt. Hinter Normann Stadler, Torbjørn Sindballe und Thomas Hellriegel steht sein Name jetzt an vierter Stelle dieser Wertung. Jan Sägert
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