Nach Doping-Sperre: Hütthaler will Neuanfang im Triathlon
Die östereichische Triathletin Lisa Hütthaler, die im April nach einem umfangreichen Doping-Geständnis ihren Rücktritt vom Leistungssport verkündet hatte, hat wenige Wochen nach Ablauf ihrer Sperre die Rückkehr in den Leistungssport angekündigt. Die 26-Jährige war ursprünglich zu einer sechsjährigen Sperre verurteilt worden, wegen ihrer Kooperation mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur wurde diese jedoch auf 18 Monate verkürzt. Deshalb ist Hütthaler seit Ende September wieder startberechtigt. Nach ihrem 18. Platz beim New York-Marathon, den die ehemalige Triathlon-U23-Europameisterin in 2:49:33 Stunden lief, schrieb Hütthaler auf ihrer Homepage, sie bitte um "eine zweite Chance", wolle "als Spitzensportlerin neu anfangen". Sie werde sich "wieder für den NADA-Testingpool anmelden und trainieren wie eine Triathletin". Nis Sienknecht
Weitere Artikel zum Thema Marathon: Lisa Hütthaler sorgt für Aufsehen (tri-mag.de, 02.11.2009) Doping in Österreich: Die dritte Dimension (tri-mag.de, 11.4.2009) Hütthaler-Interview: Ein Netzwerk des Dopings (tri-mag.de, 27.3.2009) Hütthaler für zwei Jahre gesperrt (tri-mag.de, 24.10.2008) Bestechungsvorwurf: Hütthaler dementiert (tri-mag.de, 1.8.2008) Doping: Wollte Hütthaler Labor bestechen? (tri-mag.de, 30.7.2008) Triathlonverband bestätigt positive A-Probe (tri-mag.de, 9.5.2008) Österreich: Lisa Hütthaler gedopt? (tri-mag.de, 9.5.2008)
 |